Verträge und lange Dokumente prüfen
Rahmenverträge, Ausschreibungsunterlagen, Lieferantenbedingungen, technische Spezifikationen: Unterlagen, die 40 Seiten haben und bei denen drei Sätze entscheidend sind. Gelesen werden sie von Leuten, deren Zeit teuer ist, und unter Termindruck oft nur quer.
Was der Agent übernimmt
Der Agent liest das gesamte Dokument und vergleicht es mit dem, was bei Ihnen üblich ist. Dafür hinterlegen Sie einmal Ihre Standards: übliche Zahlungsziele, akzeptierte Haftungsgrenzen, Kündigungsfristen, Punkte, die für Sie nicht verhandelbar sind.
Heraus kommt eine Zusammenfassung mit drei Teilen: was abweicht, wo etwas Wesentliches fehlt, und welche Stellen jemand persönlich lesen sollte. Jeder Punkt ist mit der Fundstelle belegt, damit niemand dem Agenten glauben muss, sondern nachschlagen kann.
Wo die Grenze liegt
Dieser Punkt ist wichtiger als alle anderen auf dieser Seite:
- Das ist keine Rechtsberatung, und es darf keine sein. Der Agent bereitet vor, damit Ihr Anwalt oder Ihre Fachabteilung gezielt auf die relevanten Stellen schaut, statt 40 Seiten zu lesen. Er ersetzt diese Prüfung nicht.
- Er unterschreibt nichts und gibt nichts frei.
- Er bewertet nicht, ob eine Klausel wirksam ist. Er stellt fest, dass sie von Ihrem Standard abweicht. Das ist ein Unterschied.
- Jeder Befund ist belegt. Ohne Fundstelle keine Aussage. Sonst entsteht genau die Scheinsicherheit, die bei Dokumentenprüfung gefährlich ist.
Wo der Nutzen am größten ist
Nicht bei dem einen großen Vertrag im Jahr, den ohnehin ein Anwalt liest, sondern bei der Menge: den vielen mittelgroßen Unterlagen, die heute nur überflogen werden, weil für eine gründliche Prüfung die Zeit fehlt. Dort verändert der Agent nicht die Geschwindigkeit, sondern die Gründlichkeit.
Wie wir vorgehen
Wir fangen nie mit der Technik an, sondern mit einer Messung: Wie oft fällt die Aufgabe an, wie lange dauert sie heute, und wo genau geht die Zeit verloren. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob sich ein Agent überhaupt lohnt. Manchmal lautet die Antwort nein, und dann sagen wir das.
Wenn wir bauen, läuft der Agent zuerst im Beobachtungsbetrieb mit: Er schlägt vor, ein Mensch entscheidet. Erst wenn die Qualität über mehrere Wochen stimmt, bekommt er mehr Spielraum, und auch dann bleiben die Grenzen schriftlich festgelegt.
Was danach passiert, steht auf der Seite Betrieb und Wartung. Kurz gefasst: Die Qualität wird wöchentlich gegen einen Fragenkatalog gemessen, den Sie selbst zusammenstellen, und Sie bekommen das Ergebnis monatlich schriftlich.
Was das kostet
Das hängt davon ab, wie viele Systeme angebunden werden müssen und wie eindeutig Ihre Regeln sind. Eine ehrliche Einordnung statt einer Hausnummer finden Sie unter Was KI-Agenten kosten. Im Erstgespräch rechnen wir es an Ihrem Fall durch, kostenlos und unverbindlich.
