Alter Karteikartenschrank neben einem modernen Bildschirm mit Datenbank im dunklen Büro

Stammdaten sauber halten

Derselbe Kunde dreimal angelegt, einmal mit GmbH, einmal ohne, einmal mit Tippfehler. Eine Anschrift, die seit dem Umzug vor zwei Jahren falsch ist. Ein Ansprechpartner, der das Unternehmen längst verlassen hat. Stammdaten verfallen leise, und der Schaden zeigt sich erst an unangenehmen Stellen: bei der Rechnung, die zurückkommt, beim Serienbrief, der doppelt ankommt, bei der Auswertung, die einen Kunden dreifach zählt.

Was der Agent übernimmt

Der Agent geht den Bestand durch und findet, was Menschen beim Durchscrollen übersehen:

  • Dubletten, auch wenn sie unterschiedlich geschrieben sind. Genau daran scheitern die eingebauten Prüfungen der meisten Systeme, weil sie auf exakte Übereinstimmung setzen.
  • Widersprüche, wenn dieselbe Firma an zwei Stellen unterschiedliche Angaben hat
  • Veraltetes, etwa Anschriften, die nicht mehr zum Handelsregister passen
  • Unvollständiges, gemessen an dem, was Sie als Pflichtfeld definiert haben

Zu jedem Fund macht er einen Vorschlag: zusammenführen, korrigieren, prüfen lassen.

Wo die Grenze liegt

Bei Stammdaten ist Vorsicht wichtiger als Geschwindigkeit:

  • Er löscht nichts und führt nichts eigenständig zusammen. Jede Änderung wird vorgelegt und von einem Menschen freigegeben. Eine falsch zusammengeführte Kundenakte ist mühsam wieder zu trennen.
  • Er ändert keine Bankverbindungen. Ausnahmslos. Das ist die Stelle, an der Betrug ansetzt.
  • Bei Unsicherheit schlägt er nichts vor, sondern markiert zur Prüfung.

Wann der beste Zeitpunkt ist

Vor jedem Vorhaben, das auf Stammdaten aufsetzt: ein Systemwechsel, eine größere Aussendung, eine Auswertung, auf die Entscheidungen folgen. Und vor jedem weiteren Agenten. Ein Agent, der auf verschmutzten Stammdaten arbeitet, vervielfacht den Fehler, statt ihn zu beheben.

Wie wir vorgehen

Wir fangen nie mit der Technik an, sondern mit einer Messung: Wie oft fällt die Aufgabe an, wie lange dauert sie heute, und wo genau geht die Zeit verloren. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob sich ein Agent überhaupt lohnt. Manchmal lautet die Antwort nein, und dann sagen wir das.

Wenn wir bauen, läuft der Agent zuerst im Beobachtungsbetrieb mit: Er schlägt vor, ein Mensch entscheidet. Erst wenn die Qualität über mehrere Wochen stimmt, bekommt er mehr Spielraum, und auch dann bleiben die Grenzen schriftlich festgelegt.

Was danach passiert, steht auf der Seite Betrieb und Wartung. Kurz gefasst: Die Qualität wird wöchentlich gegen einen Fragenkatalog gemessen, den Sie selbst zusammenstellen, und Sie bekommen das Ergebnis monatlich schriftlich.

Was das kostet

Das hängt davon ab, wie viele Systeme angebunden werden müssen und wie eindeutig Ihre Regeln sind. Eine ehrliche Einordnung statt einer Hausnummer finden Sie unter Was KI-Agenten kosten. Im Erstgespräch rechnen wir es an Ihrem Fall durch, kostenlos und unverbindlich.

Häufige Fragen

Was Unternehmer dazu fragen

Löscht oder ändert der Agent Daten selbstständig?
Nein. Er schlägt vor, ein Mensch entscheidet. Eine falsch zusammengeführte Kundenakte lässt sich nur mühsam wieder trennen, deshalb gibt es hier keine Automatik.
Erkennt er Dubletten auch bei unterschiedlicher Schreibweise?
Ja, das ist der eigentliche Grund für den Einsatz. Die eingebauten Prüfungen der meisten Systeme finden nur exakte Übereinstimmungen und übersehen genau die Fälle, die im Alltag entstehen.
Was ist mit Bankverbindungen?
Die fasst der Agent grundsätzlich nicht an, auch nicht als Vorschlag. Das ist die Stelle, an der Betrugsversuche ansetzen, und sie bleibt vollständig in menschlicher Hand.

Welche Aufgaben in Ihrem Unternehmen eignen sich für einen KI-Agenten?

Wir ordnen es in einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch gemeinsam ein.

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