Eingehende Anfragen beantworten
Die meisten Anfragen, die ein mittelständisches Unternehmen erreichen, sind Varianten derselben zwanzig Fragen. Lieferzeit, Verfügbarkeit, technische Daten, Zuständigkeit, Status einer Bestellung. Beantwortet werden sie trotzdem einzeln, von Menschen, die eigentlich etwas anderes tun sollten, und abends und am Wochenende gar nicht.
Was der Agent übernimmt
Der Agent liest eingehende Nachrichten aus den Kanälen, die Sie freigeben, meist zunächst nur das zentrale Postfach. Er erkennt, worum es geht, sucht die Antwort in Ihren eigenen Unterlagen und formuliert eine Antwort in dem Ton, den Ihr Haus verwendet. Je nach Ihrer Festlegung schickt er sie selbst oder legt sie als Entwurf vor.
Wichtiger als das Beantworten ist das Sortieren. Der Agent trennt zuverlässig, was er sicher beantworten kann, von dem, was zu einem Menschen gehört: Reklamationen, Preisverhandlungen, alles Vertragliche, alles Ungewöhnliche. Diese Fälle landen mit einer kurzen Zusammenfassung bei der zuständigen Person, statt in einer Warteschlange.
Wo die Grenze liegt
- Er erfindet keine Auskünfte. Findet er die Antwort nicht in Ihren Unterlagen, sagt er das und gibt ab. Lieber eine ehrliche Weiterleitung als eine falsche Lieferzusage.
- Er entscheidet nichts Verbindliches. Keine Zusagen zu Preisen, Terminen oder Kulanz.
- Er merkt, wenn jemand verärgert ist, und gibt solche Fälle grundsätzlich an einen Menschen.
- Er braucht eine Wissensgrundlage. Wenn die Antworten heute nur in den Köpfen einzelner Mitarbeiter stecken, ist der erste Schritt nicht der Agent, sondern das Unternehmens-Gehirn.
Der Nebeneffekt, den die meisten unterschätzen
Nach einigen Wochen wissen Sie zum ersten Mal genau, was Ihre Kunden eigentlich fragen, mit Zahlen. Diese Auswertung ist regelmäßig wertvoller als die eingesparte Zeit, weil sie zeigt, wo Ihre Website, Ihre Dokumentation oder Ihr Produkt eine Lücke hat.
Wie wir vorgehen
Wir fangen nie mit der Technik an, sondern mit einer Messung: Wie oft fällt die Aufgabe an, wie lange dauert sie heute, und wo genau geht die Zeit verloren. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob sich ein Agent überhaupt lohnt. Manchmal lautet die Antwort nein, und dann sagen wir das.
Wenn wir bauen, läuft der Agent zuerst im Beobachtungsbetrieb mit: Er schlägt vor, ein Mensch entscheidet. Erst wenn die Qualität über mehrere Wochen stimmt, bekommt er mehr Spielraum, und auch dann bleiben die Grenzen schriftlich festgelegt.
Was danach passiert, steht auf der Seite Betrieb und Wartung. Kurz gefasst: Die Qualität wird wöchentlich gegen einen Fragenkatalog gemessen, den Sie selbst zusammenstellen, und Sie bekommen das Ergebnis monatlich schriftlich.
Was das kostet
Das hängt davon ab, wie viele Systeme angebunden werden müssen und wie eindeutig Ihre Regeln sind. Eine ehrliche Einordnung statt einer Hausnummer finden Sie unter Was KI-Agenten kosten. Im Erstgespräch rechnen wir es an Ihrem Fall durch, kostenlos und unverbindlich.
